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Willkommen beim TuS 59 Hamm! Dies sind unsere Top-News: tennisredaktion.de präsentiert: Das Finale im Live-Ticker...
Der WA berichtete: Die Sparkasse Hamm Ladies Open 2012...
Dinah Pfizenmaier neue Titelträgerin bei den Ladies Open...
Knallharter Oberschiri plötzlich nah am Wasser gebaut...
Wachaczyk sorgt für die Überraschung...
Dinah Pfizenmaier erste Finalistin in Hamm...
Schlusstag bei den Ladies Open: Super-Semis am Super-Sunday...
Günter Darenberg im Interview mit Medienpartner tennisredaktion.de...
Titelverteidigerin Daria Gajos ist wieder dabei...
Zwanzig Jahre Ladies Open - wer alles schon aufgeschlagen hat...
Runder Geburtstag der richtige Moment...
Online-Meldung? Hier geht es zum Turnierportal TV Pro...
Hier gibt es die Ausschreibung 2012 zum Download...

Großer Bahnhof für die beiden Finalistinnen! V.l. Walter Oppenheim (ehemaliger Geschäftsführer der Stadtwerke Hamm), Martin Wiesendahl (Peko Immobilien), Robert Hampe (Präsident des Westfälischen Tennis-Verbandes e.V.), Finalistin Julia Wachaczyk (Bielefelder TTC), Bernd Honermeyer (Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hamm), Siegerin Dinah Pfizenmaier (THC im VfL Bochum), David Schwätter, Sina Griese, Jens Mathiak, Brigitte Mathiak (alle Turnierleitung), Ulrike Wäsche (Bürgermeisterin der Stadt Hamm) und Turnierdirektor Günter Darenberg © tennisredaktion.de
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tennisredaktion.de präsentiert: Das Finale im Live-Ticker... Herzlich Willkommen in den Tennishallen des TuS 59 Hamm zum Finale der 20. Sparkasse Hamm Ladies Open zwischen der Topfavoritin Dinah Pfizenmaier vom THC im VfL Bochum und der Überraschungsfinalistin Julia Wachaczyk vom Bielefelder TTC. Die Zuschauertribüne ist prächtig gefüllt und der scheidende Turnierdirektor Günter Darenberg stellt zur Jubiläumsveranstaltung dieses außergewöhnlichen Preisgeldturnieres die beiden Finalistinnen ein letztes Mal vor. Die Bürgermeisterin der Stadt Hamm, Ulike Wäsche würdigte zuvor Darenbergs unermüdlichen Einsatz im Rahmen dieses Turnieres sowie für den Tennissport in Hamm mit einer launigen und zum Teil emotionalen Rede. Zum Sportlichen: Julia Wachaczyk, die im Halbfinale die Titelverteidigerin Darja Gajos fast schon sensationell aus dem Feld spielte, hat die Wahl gewonnen und sich für Rückschlag entschieden. Schiedsrichter der Begegnung ist Olaf Wells.
Der erste Satz: Pfizenmaier serviert und startet mit einem krachenden Ass. Die Favoritin setzt gleich in ihrem ersten Aufschlagspiel eine Duftmarke, serviert druckvoll und platziert und geht nach einem zu Null Spiel mit 1:0 in Führung. Wir dürfen gespannt sein, was die Bielefelderin in diesem Finale nach ihrem Husarenstreich in der Runde zuvor gegen die amtierende deutsche Meisterin ausrichten kann. Das Halbfinale gegen Titelverteidigerin Gajos heute Mittag hat jedenfalls eine Menge Substanz gekostet. Mit einem Ass erspielt sich Wachaczyk ihren ersten Spielball, den sie jedoch nicht nutzen konnte. Einstand. Zwei leichte Vorhandfehler von Pfizenmaier bringen der ungesetzten Wachaczyk den Ausgleich. Pfizenmaier serviert weiter stark und erhöht den Druck auf ihre Gegnerin. Das zweite Ass und zwei direkte Aufschlagpunkte bringen ihr drei Spielbälle zum 2:1. Wachaczyk hat vor allem bei den enorm starken Kick-Aufschlägen Probleme, den Return zu kontrollieren. 2:1 Pfizenmaier. Wachaczyk weiß, dass sie sich bei eigenem Aufschlag keine Schwäche leisten darf. Rassige Ballwechsel sind nach zwanzig Minuten Mangelware. Über zwei Schlagkontakte pro Ballwechsel kommen die Damen zurzeit nicht hinaus. Das Spiel muss sich wohl erst noch entwickeln. Und als wollte Julia Wachaczyk den Reporter Lügen strafen, schließt sie ihren Spielball zum 2:2 mit einem sehenswerten Vorstoß ans Netz und anschließendem Volleypunkt ab. Zwei beide! Erster Szenenapplaus durch die Zuschauer – aber nicht für einen herausragenden Schlag, sondern für das Overruling durch Wachaczyk, die einen Aufschlag von Pfizenmaier zu ihren Ungunsten korrigierte. Sehr fair, Julia. Pfizenmaier bleibt bei ihrem Aufschlagspiel souverän und geht mit 3:2 in Führung. Wachaczyk startet konstant mit einem Doppelfehler in ihr Servicegame. Der Druck, gegen die Nummer 243 der Welt konsequent auf einem hohen Niveau spielen zu müssen, ist natürlich enorm. Da ist es passiert! Ein Winner und drei unforced Errors der Gegnerin bringen Pfizenmaier das 4:2. Ganz sicher mehr als eine Vorentscheidung im ersten Satz. Stuhlschiedsrichter Olaf Wells ist sich zum zweiten Mal bei einem Vorhandschlag von Wachaczyk erneut nicht sicher und überlässt den Spielerinnen das Feld. Wieder entscheidet die Bielefelderin zugunsten ihrer Gegnerin. Gäbe es hier einen Fairness-Preis, hätte Wachaczyk ihn jetzt schon sicher. Dann endlich das erste hochklassige Grundlinienduell, das die Favoritin für sich entscheiden kann. Sie legt ein krachendes Ass oben drauf und geht mit 5:2 in Führung. Die Zuschauer erleben heute beim TuS übrigens ein Novum: Im Finale spielen nämlich die amtierenden deutschen Meisterinnen der Juniorinnen U18-Konkurrenz und der Damen gegeneinander. Das hat es wohl noch nirgendwo gegeben. Wachaczyk bleibt trotz des 2:5-Rückstandes am Ball und erspielt sich mit mutigem und druckvollem Spiel das 3:5. Dennoch liegt sie natürlich mit einem Break hinten. Souveräner geht es kaum: vier direkte Aufschlagpunkte, darunter zwei weitere Asse bringen Pfizenmaier das 6:3 und somit die 1:0-Satzführung. Was hat Wachaczyk dem noch entgegen zu setzen? Man weiß es nicht. Erinnern wir uns: auch gegen Gajos ging heute früh schließlich der erste Satz verloren. Was dann geschah, wissen wir alle...
Der zweite Satz: Wachaczyk eröffnet den zweiten Durchgang. Zwischendurch wird Pfizenmaier ihrer Weltranglistenposition gerecht. In diesem Fall ist es ein Vorhandcross-Winkelschlag in Agassi-Manier, der ein Raunen ins Publikum bringt. Gleich zu Beginn des zweiten Satzes gelingt der 20jährigen ein Break. Aller guten Dinge sind drei: Wells entscheidet auf Servicefehler Pfizenmaier, Wachaczyk sieht das anders und akzeptiert das sechste Ass von Pfizenmaier. Unglaubliche Variation weiterhin bei Pfizenmaiers Aufschlägen. Kanonenaufschläge und raffinierte Kick-Aufschläge wechseln sich ab. Dem kann Wachaczyk nicht Paroli bieten. 2:0 für Pfizenmaier. Die Zuschauer befürchten zurecht ein schnelles Ende dieser Finalpartie. Pfizenmaier auf dem Weg zum 3:0! Zu ihrer Dominanz gesellt sich jetzt auch noch das Glück: Netzroller Pfizenmaier, unerreichbar für Wachaczyk. 15:40, zwei weitere Breakbälle. Das wäre nun wirklich die Entscheidung! Durch ein druckvolles Spiel bleibt die Linkshänderin jedoch im Rennen und erspielt sich den Vorteil. Aufmunternder Beifall für die Herausforderin nach der Abwehr mehrerer Breakbälle bleibt sie mit dem Spielgewinn zum 1:2 im Match. Was sie braucht, ist ein Break. Zwei unerzwungene Fehler von Pfizenmaier bringen Wachaczyk nun zumindest einmal in Reichweite eines Breaks: 0:30. Drei starke erste Aufschläge sorgen dann aber schnell wieder für Klarheit. 40:30, Spielball zum 3:1. Ein weiterer guter erster Aufschlag stellt den alten Abstand wieder her. Naja, zumindest durfte Julia Wachaczyk mal schnuppern. Sie serviert nun mit neuen Bällen. Wie fast immer bekommt Pfizenmaier per Doppelfehler einen Freipunkt zum Auftakt des Returnspiels. Der siebte Doppelfehler von Wachaczyk bringt Pfizenmaier zwei Breakbälle dem Titelgewinn wieder einen Schritt näher. Vom Spielstand her und angesichts der Qualität der Gegnerin ist die Angelegenheit für Julia Wachaczyk in diesem Finale absolut aussichtslos, dennoch versucht sich die Außenseiterin zu pushen. Sie lässt sich nicht hängen, wohlwissend, dass es nur schwer bis unmöglich sein wird, Dinah Pfizenmaier heute zu besiegen. Wachaczyk ballt die Faust, will sich nicht einfach so geschlagen geben und verkürzt auf 2:3. 52 Minuten sind von der Uhr. Immer wieder ist es der starke Aufschlag, der Pfizenmaier in eine sehr komfortable Position, wenn nicht gar zum direkten Punkt führt. Erneutes Ass zum 4:2. Kommen wir zum ominösen siebten Spiel. 30:15 für Wachaczyk – die Zuschauer könnten ruhig ein wenig mehr Unterstützung für die Außenseiterin leisten. Im eigenen Interesse. Zwei schöne Vorhand-Gewinnschläge bringen der deutschen U18-Juniorenmeisterin das 3:4. Nun muss unbedingt ein Break her, viele Chancen dazu wird sie nicht mehr bekommen. Wachaczyk riskiert bei ihrem Returnspiel eine Menge und verliert viel. Zu-Null-Spiel für Pfizenmaier zum 5:3. Das Matchende steht kurz bevor, da muss man kein Prophet sein. Wachaczyk startet mit - einem Doppelfehler! Aber: mit einem sehenswerten Vorhandschlag und einem anschließend erstklassigen Aufschlag steht es 30:15. Nun ist es Pfizenmaier, die eine Schiedsrichterentscheidung zugunsten ihrer Gegnerin korrigiert. Das Pendel der Fairness schwingt hin und her. Absolut vorbildlich. Drei Spielbälle kann Wachaczyk nicht nutzen. Wir gehen über Einstand und Pfizenmaier ist zwei Punkte vom Turniersieg entfernt. Einen raffinierten Stoppball ihrer Gegnerin kann Wachaczyk mit einem gefühlvollen Rückhand-Slice die Linie entlang kontern. Spielball zum 4:5. In Manier einer Martina Navratilova zwirbelt Wachaczyk ihren ersten Aufschlag auf der Vorhandseite aus dem Feld. Ass! 4:5. Dann endlich – rhythmisches Klatschen der Zuschauer nach dem Punktgewinn zum 0:15 bei Aufschlag Pfizenmaier. Die Zuschauer wollen natürlich mehr von diesem Finale haben als 65 Minuten Spielgenuss. Pfizenmaier aber will Schluss machen. Hat schon das ITF-Turnier in Moskau im Kopf, morgen geht der Flieger. Das Aufschlaggewitter geht demnach weiter. 40:15 für Pfizenmaier. Standesgemäß mit einem Ass beendet sie das Spiel und sichert sich den Titel, sowie 1.500 Euro Preisgeld.
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Knallharter Oberschiri plötzlich nah am Wasser gebaut... HAMM. Ohne jeden Zweifel war er in Hamm bei den Ladies Open eine absolute Institution: Erich Lillteicher, vormals Stukenbrock, wachte über das Traditionsturnier beim TuS 1859 Hamm seit der zweiten Auflage im Jahre 1994. Nun, zum Jubiläumsevent, der 20. Austragung, tritt der DTB-Oberschiedsrichter zurück. Endgültig und für immer. "Es gibt kein Zurück mehr, ich höre definitiv auf", schiebt der Ostwestfale allen Versuchen, ihn umzustimmen, einen Riegel vor. "Man muss wissen, wann es vorbei ist und warum sollte man nicht auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn aufhören?", wirft Lillteicher in die Runde.
"Hier in Hamm habe ich eine wunderbare Zeit gehabt und ich habe immer gesagt, dass wenn Günter Darenberg als Turnierdirektor sowie Grit und Hans Mathiak als Turnierleitung zuücktreten, auch meine Zeit gekommen ist. Einen schöneren Abgang als heute hier konnte ich mir nicht wünschen. Und da ich nicht an meinen Ämtern klebe, wie viele andere, ziehe ich heute einen Schlussstrich unter meine Oberschiedsrichterkarriere. Ende. Aus. Basta." Und so war es ein sehr emotionaler Abschied, nicht nur von Darenberg und den Mathiaks, nein: auch der sonst so knallharte und resolute Oberschiedsrichter war plötzlich ganz nah am Wasser gebaut. "Ich gebe zu, dass mich die offizielle Verabschiedung nach dem Finale sehr ergriffen hat", gesteht der frühere Vizepräsident Sport im Westfälischen Tennis-Verband. "Hier in Hamm finden Spieler und Offizielle eine familiäre Atmosphäre vor, wie es sie sonst kaum noch gibt. Nur in Halle bei den Gerry Weber Open ist es so, auch da sind wir eine sehr große Familie. Insofern kann man diese beiden Events im Grunde schon schon miteinander vergleichen, natürlich ist in halle alles ein wenig größer und man spielt dort sportlich in einer anderen Dimension, das ist klar." Bei den Gerry Weber Open will Lillteicher der Turnierleitung noch eine Weile erhalten bleiben. "Die Woche der Gerry Weber Open ist für mich das Highlight des Jahres, keine Frage. Darauf möchte ich nicht verzichten. Ein kleines Rädchen bei diesem Vorzeigeturnier mitdrehen und den ganz großen Stars wie Roger Federer oder in diesem Jahr Rafael Nadal ganz nah sein zu können, das macht mich schon ein wenig stolz. Auch meinen Posten als Sportwart im heimischen Tennisclub möchte ich noch eine Weile ausüben. Alle anderen Ämter habe ich aber nach und nach abgegeben." Nun möchte sich Erich Lillteicher mehr um seine Familie kümmern. "Seit zwei Jahren bin ich superglücklich verheiratet, ich möchte mehr Zeit mit meiner Frau verbringen. Außerdem möchte ich endlich meine Doktorarbeit schreiben. Wir bauen gerade, langweilig wird mir also bestimmt nicht. Neue Herausforderungen also abseits der Tennisplätze."
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Dinah Pfizenmaier neue Titelträgerin bei den Ladies Open! HAMM. Sie kam, sah und siegte. Eine wirkliche Überraschung ist es nicht, wenn die Nummer 243 der Welt bei den Sparkasse Hamm Ladies Open den Siegerpokal mit nach Hause nimmt, doch ein Selbstläufer war es nicht, denn die Konkurrenz war groß. "Ich ziehe den Hut vor Dinah, dass sie das Turnier in Hamm zwischen zwei ITF-Weltranglistenturniere streut, das ist gut für den Verband und gut für den Turnierveranstalter in Hamm. Nicht jede Spielerin hätte das getan", so Jens Wöhrmann, Cheftrainer im Westfälischen Tennis-Verband. Gelohnt hat es sich für die amtierende Deutsche Hallenmeisterin allemal. Siegerpokal und 1.500 Euro Preisgeld nahm sie nach dem 6:3, 6:4-Erfolg im Finale über Julia Wachaczyk aus Bielefeld mit nach Hause, schon einen Tag später aber geht ihr Flieger schon wieder in die Ferne.
Pfizenmaier dominant, Wachaczyk kämpferisch und unheimlich fair!
Das mit 25.000 US-Dollar dotierte ITF-Turnier in Moskau steht an. Die knapp 400 Zuschauer in der Tennishalle des TuS 1859 Hamm sahen ein einseitiges Finale, in dem die Herausforderin Julia Wachaczyk 70 Minuten lang aber alles gab, nie aufsteckte und dafür zu Recht Applaus erntete. Darüber hinaus lebten beide Kontrahentinnen eine beispiellose Fairness vor. Nicht weniger als fünf Mal korrigierten sie die Entscheidungen des Stuhlschiedsrichters zu ihren Ungunsten. Am Ende aber war die Deutsche U18-Meisterin gegen ihr Pendant bei den Damen chancenlos. Pfizenmaier verstand es, immer noch eine Schüppe drauf zu legen, wenn es mal enger wurde. Vor allem ihre Variationen beim Service ließen das fachkundige Publikum staunen. Knallharte Aufschläge wechselten sich mit gefährlichen und platzierten Kick-Aufschlägen ab.
Ein junges Team übernimmt nach emotionaler Verabschiedung das Kommando!
Emotional wurde es dann bei der abschließenden Siegerehrung, schließlich verabschiedete sich Turnierdirektor Günter Darenberg nach 20 Jahren in die zweite Reihe. Mit Darenberg machten auch Grit und Hans Mathiak Platz für ein ebenso junges wie motiviertes Team: Sina Griese, Jens Mathiak und der neue Turnierdirektor David Schwätter übernahmen das Kommando und bedankten sich für das Vertrauen, das ihnen von allen Seiten entgegengebracht wird. "Natürlich werden die 'Alten' auch weiterhin mit Rat und Tat zu Seite stehen, aber ich persönlich freue mich, das Turnier ab dem kommenden Jahr einmal aus einer anderen Perspektive sehen zu dürfen. Die jungen Kommandogeber werden sicher viele neue, innovative Ideen einbringen, wir dürfen alle sehr gespannt sein", so Günter Darenberg, der dem Turnier als Sportwart der TuS 59-Hamm-Tennisabteilung aber weiterhin treu bleibt. Darenberg bekam für seine Verdienste vom Vorsitzenden der TuS-Tennisspieler Jürgen Twittmann sowie vom Ehrenvorsitzenden Konrad Tannreuther und dem Vorsitzenden des TuS-Gesamtvereins Lothar Hinkelmann die goldene Ehrennadel des TuS 59 Hamm verliehen. Auch für Oberschiedsrichter Erich Lillteicher ist Schluss, für ihn waren die 20. Sparkasse Hamm Ladies Open definitiv das letzte Engagement. "Für mich kann es keinen besseren Ort geben als hier bei den Sparkasse Hamm Ladies Open und keinen besseren Zeitpunkt, die Laufbahn als DTB-Oberschiedsrichter zu beenden", so ein sichtlich gerührter Erich Lillteicher. Die 56jährige Schiedsrichterlegende will sich künftig mehr um die Familie kümmern und seine Doktorarbeit schreiben. Nur der Turnierleitung bei den Gerry Weber Open will er noch treu bleiben. "Die Gerry Weber Open sind mit den Sparkasse Hamm Ladies Open zu vergleichen. Alles sehr familiär, mit einem hohen Wohlfühlcharakter!"
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Julia Wachaczyk sorgt für die Überraschung! HAMM. Was für eine Überraschung! Julia Wachaczyk vom Bielefelder TTC wirft im Halbfinale Titelverteidigerin Daria Gajos aus dem Turnier. 3:6, 6:4, 6:3 heißt es am Ende - das rein westfälische Finale bei den 20. Sparkasse Hamm Ladies Open ist perfekt! Dinah Pfizenmaier vom THC im VfL Bochum hatte ja bereits vorgelegt. Entsprechend zufrieden zeigte sich WTV-Chef-Verbandstrainer Jens Wöhrmann mit dem Ausgang der beiden Semifinalspiele: "Das ist natürlich eine wunderbare Sache und macht uns schon ein wenig stolz. Dinah durfte man im Finale durchaus erwarten, Julia hat mit ihrem Finaleinzug für eine echte Überraschung gesorgt. Gegen Gajos das Spiel zu drehen, ist schon eine starke Leistung, eigentlich war sie ja mit Satz und Break hinten schon raus aus dem Turnier, dann hat sie sich reingebissen und zuletzt auch verdient gewonnen. Von hinten raus hat sie absolut überzeugt und schlussendlich auch verdient gewonnen."
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Dinah Pfizenmaier erste Finalistin in Hamm! HAMM. Dinah Pfizenmaier vom THC im VfL Bochum ist die erste Finalistin bei den 20. Sparkasse Hamm Ladies Open. Im Halbfinale schlug der Shootingstar vom THC im VfL Bochum die Rumänin Laura-Iona Andrei mit 6:4, 6:3. Damit wird die 20jährige ihrer Favoritenrolle in Hamm vollauf gerecht, auch wenn sie bislang in keinem ihrer Matches an ihre Grenzen gehen musste. Andrei, die am Vortag im Viertelfinale gegen Katharina Lehnert über die volle Distanz gehen musste, zollte im zweiten Durchgang einer Rückenverletzung Tribut. "Zu Beginn des Matches habe ich nichts von einer Verletzung bei meiner Gegnerin gespürt, aber mit Beginn des zweiten Satzes war es offensichtlich, dass sich Laura nicht mehr optimal bewegen konnte", so die Siegerin nach dem Match. Aber angeschlagene Boxer sind bekanntlich am gefährlichsten. Pfizenmaier drehte ein 0:2 im zweiten Durchgang und buchte das Finalticket am Ende souverän. Vor allem auf den Aufschlag konnte sich die Westfälin, die einen Tag nach den Sparkasse Hamm Ladies Open beim mit 25.000 US-Dollar dotierten ITF-Turnier in Moskau aufschlagen wird, verlassen. Das zweite Halbfinale zwischen Daria Gajos und Julia Wachaczyk geht zeitgleich mit Pfizenmaiers verwandeltem Matchball in den dritten Satz. Der für den Bielefelder TTC startenden Wachaczyk wurden vor der Begegnung kaum Chancen eingeräumt, doch sie warf von Beginn an alles in die Waagschale, spielte mutig auf. Die Titelverteidigerin wird es schwer haben, Pfizenmaier ins Finale zu folgen...
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Wir bedanken uns bei den Sponsoren der Sparkasse Hamm Ladies Open:

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