Hamm. Dieter Papenheim hatte entscheidenden Anteil daran, dass das Endspiel ordnungsgemäß über die Bühne ging – und dass Lydia Steinbach am Ende triumphierte. Schließlich hatte der Physiotherapeut, der seit Bestehen des Turniers die Wehwehchen der Spielerinnen behandelt, die 29-Jährige rechtzeitig fit bekommen, nachdem sie sich im Halbfinale den Knöchel lädiert hatte. Zweimal war Steinbach umgeknickt, Tapes und Tabletten machten die Beschwerden allerdings mehr als erträglich. Auch Finalgegnerin Svenja Weidemann musste sich mehrmals wegen kleinerer Probleme in Behandlung begeben, weshalb sie sich ebenso wie Steinbach nach dem Finale ausdrücklich bei Papenheim bedankte. Die Verletzungen der beiden „waren die Ausnahmen“, so der Physiotherapeut. Denn: „Das Feld war ziemlich jung und die Spielerinnen austrainiert.“